Gartentipps

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ier findet Ihr Gartentipps rund ums Gartenjahr.Die Gartentipps werden im Laufe der Zeit immer vervollständigt.

 

Ab wann kann ich Stauden pflanzen?

Stauden können Sie pflanzen, sobald der Boden im Frühjahr aufgetaut ist. Normalerweise hat Ihr Gartenspezialist ab Anfang März ein breites Sortiment an Stauden vorrätig. Möchten Sie direkt beim Staudengärtner kaufen, können Sie sich unter "Bezugsquellen" eine Gärtnerei in Ihrer Nähe aussuchen.

Ist Winterschutz bei Stauden sinnvoll oder überflüssig?

Im allgemeinen gelten Stauden als winterhart, es gibt aber einige Ausnahmen. Eine Herbstpflanzung sollten Sie mit Tannen- oder Fichtenreis schützen, da die Stauden im ersten Winter noch nicht vollständig eingewurzelt sind und der Wurzelballen leicht hochfriert. Eine Laubabdeckung macht sich auch bei Kahlfrösten (anhaltende Kälteperioden ohne Schnee) bezahlt. Winterschäden entstehen vor allem dann im Staudenbeet, wenn der Boden extrem naß ist. Also für guten Wasserabzug im Boden sorgen, indem man Sand oder Kies einarbeitet.

Kann man nachhelfen, damit Stauden zweimal blühen?

Einige Stauden, die im Frühsommer blühen, besitzen die Anlage, im Spätsommer nochmals Knospen anzusetzen. Sie können mit wenigen Handgriffen diese Fähigkeit zur Nachblüte, die in der Fachsprache "Remontieren" heißt, fördern: Dazu schneiden Sie die Staude nach der ersten Blüte bis auf etwa zwei Zentimeter zurück, damit sie neu austreibt. Eine Kompost oder Düngergabe und gute Bewässerung sorgen dafür, daß die zweite Blüte genauso kräftig wird wie die erste. Ist die erste Blüte vorbei, sorgt ein gezielter Rückschnitt für einen kräftigen Neuaustrieb Stauden, die leicht remontieren: Rittersporn (Delphinium-Hybriden), Feinstrahlaster (Erigeron-Hybriden), Lupinen (Lupinus-Polyphyllus-Hybride), Salbei (Salvia officinalis).

Kompost: Fitmacher für verkahlte Stauden

Horstbildende Beetstauden wie Phlox, Sonnenauge und Astern werden im Lauf der Jahre unschön, da sie von der Mitte her verkahlen. Diese Entwicklung kann man aufhalten, indem man den Horst nach dem Rückschnitt im Herbst mit einer zentimeterhohen Schicht Kompost bedeckt. Die Pflanzen werden gedüngt und das Zentrum des Horstes bleibt vital. Polsterpflanzen, die von der Mitte her kahl werden, schneidet man regelmäßig nach der Blüte kräftig zurück und düngt sie mit einer Schaufel reifer Komposterde. Schon bald treiben die Stauden wieder kräftig aus. So hält man übrigens auch Lavendelsträucher dicht. Kahle Stellen fallen bei Polsterstauden (im Bild: Alyssum) besonders ins Auge. Abhilfe: Rückschnitt nach der Blüte und eine leichte Kompostgabe, die den kräftigen Neuaustrieb anregen.

Samen selber sammeln

Alle einjährigen Sommerblumen müssen alljährlich neu ausgesät werden, die zweijährigen ebenfalls, nur bereits im Sommer zuvor. Wenn sie Samen ausgesät haben, kann man sie sammeln und Aussäen. Mühe- und kostenlos Keimen sie und schießen kräftig ins Kraut. Nur ihre Blüten sind oft unansehnlich, weil die hoch gezüchteten Supersorten ihre guten Eigenschaften nicht an die nachfolgenden Generationen vererben. Reine Arten, die oft ebenso schön sind, lassen sich dagegen problemlos aus selbst geernteten Samen vermehren. Die Samenstängel mehrjähriger Blütenstauden kann man abernten und auf hellem Papier im Schatten luftig auslegen. Dort reifen sie nach, ohne vorzeitig auszufallen, können getrocknet und in beschriftete Tüten abgefüllt werden. Einige müssen sofort nach der Samenernte ausgesät werden, weil sie im nächsten Jahr nicht mehr keimfähig sind.

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