Wie erkennt man überwinterte Ware
An den Bodentrieben und Adventivknospen. Fast alle Stauden, die einziehen, überwintern in den Wurzeln oder Wurzelstöcken. Häufig werden im Herbst bereits Bodentriebe angelegt, die ab Herbst an der Oberfläche zu sehen sind. (z. B. Aster, Helenium, ....) Immergrüne und wintergrüne Pflanzen haben entsprechend große Polster auf dem Topf und auch das eine oder andere gelbe Blatt durch das Winterklima. So lassen z.B. frischgrüne Aubrieta-Polster auf Haus-Kultur schließen! Grundsätzlich sollte der Topf gut durchwurzelt sein. Ausnahme sind z. B. Paeonia, Liatris oder Incarvillea. Pflanzen, die in Knollen überwintern, müssen nicht unbedingt im Topf gestanden haben. Häufig werden sie im Winter getopft und können dann aber auch schon im Frühjahr, ohne erst einen festen Ballen gebildet zu haben, direkt in den Garten gesetzt werden. Sie treiben zuerst Blätter und Blüten und später die Wurzeln aus. Bei Hosta hingegen, die auch zuerst Blätter und Blüten treiben, sollte der Topf jedoch durchwurzelt sein und eine oder mehrere – je nach Sorte – Adventivknospen sichtbar sein. Die Überwinterungsart der Pflanze ist entscheidend.

