Garten-Glossar
Hier findet Ihr ein Garten-Lexikon, welches sich mit Begriffen von A-Z rund um den Garten beschäftigt. Das Glossar wird ständig erweitert. Ich würde mich über Themenvorschläge freuen.
Glossar B
Barfrost
Frost ohne Schnee.Bast
Der Bast ist das lebende Gewebe unter der Borke von Bäumen. Dieses Gewebe leitet in Wasser gelöste Nährstoffe (Glukose, Ionen, Sekundäre Pflanzenstoffe) durch den gesamten Baum.Bauerngarten
Traditionell ein reiner Nutzgarten, der die bäuerliche Lebensweise widerspiegelt; liefert Obst, Gemüse, Nutz-, Heil- und Gewürzpflanzen sowie Blumenschmuck, Saat- und Pflanzgut.Baum
Gehölz mit einem oder wenigen Stämmen und verzweigter Krone.Bedecktsamer
Die Bedecktsamer (Magnoliophyta; ehem. Angiospermae), manchmal auch im engeren Sinne als Blütenpflanzen (ehem. Phanerogamen) bezeichnet, bilden die größte und die am besten erforschte Abteilung der Samenpflanzen (Spermatophyta).Beere
Schließfrucht, bei der die Fruchtwand auch noch bei der Reife saftig oder wenigstens fleischig ist (Wein, Gurke, Kürbis).Belvedere
Schöne Aussicht; in der Gartenkunst ein meist erhöht gelegener Aussichtspunkt, der auch die Form einer kleinen Terrasse haben kann und seinerseits als oft als Endpunkt einer Gartenachse einen Point de vue bildet; auch für Gebäude mit schöner Aussicht benutztBestäubung
Übertragung der Pollenkörner auf die Narbe. Bei den Nacktsamern, denen Fruchtknoten und Narbe fehlen, erfolgt die Übertragung direkt auf die Samenanlagen.Bilateral
Bilateral sind disymmetrische Blüten, die genau zwei Symmetrieebenen aufweisen, welche senkrecht aufeinander stehen. Hier ist sowohl eine Drehung als auch eine Spiegelung möglich, um die einzelnen Glieder zur Deckung zu bringen.Biogarten
Nutz- und Ziergarten ohne Verwendung von Herbiziden als Unkrautvernichter, von Insektiziden als lnsektenvernichter oder von Fungiziden gegen Pilze. Chemische Pflanzenschutzmittel mit Breitenwirkung und mineralische Volldünger sind genauso unerwünscht wie eine naturunverträgliche Technik mit Lärm und Gestank.Biologischer Pflanzenschutz
Beim Biologische Pflanzenschutz bedient man sich im weitesten Sinne natürlicher Räuber - Beute bzw. Parasit - Wirt - Beziehungen, um den Befall durch pflanzenschädigende Organismen einzudämmen. Klassische Beispiele dafür sind die Katze, die die Mäuse fängt oder der Vogel, der Schmetterlingsraupen frißt. Andere Möglichkeiten sind die Dezimierung von Insekten durch insektenpathogene Bakterien (z.B. Bacillus thuringiensis) oder die Verdrängung pflanzenschädlicher Pilze durch pflanzenunschädliche Konkurrenten. Biologische Pflanzenschutzmaßnahmen sind im biologischen anbau erlaubt.Blastochorie
Die Blastochorie ist die vegetative Ausbreitung von Pflanzen durch Selbstausläufer, die auch der Vermehrung dienen.Blatt (Pflanze)
Als Blatt (lat. Phyllum) bezeichnet man in der Botanik ein Grundorgan der höheren Pflanzen, das als seitlicher Auswuchs an den Knoten der Sprossachse steht und im allgemeinen der Photosynthese, Atmung und Transpiration dient.Blattgrund
Ansatzstelle des Blattes an der Sproßachse; manchmal mit Nebenblättern (Stipeln; paarweise vorkommende, sehr oft blattähnliche Bildungen des Blattgrundes) oder mit Blattscheide (rinnenförmige Erweiterung und Verlängerung des Blattgrundes).Blatthäutchen
Als Blatthäutchen (= Ligula) bezeichnet man bei Pflanzen mit Blattscheide - v. a. bei Süß- und Sauergräsern - ein Anhängsel an der Übergangsstelle von Scheide und Spreitenoberseite. Es erscheint meist als häutiger, farblos durchscheinender Fortsatz der Oberhaut auf der Innenseite der Blattscheide und stellt ein Nebenblatt dar.Seite 1 von 3


























