Hier findet Ihr ein Garten-Lexikon, welches sich mit Begriffen von A-Z rund um den Garten beschäftigt. Das Glossar wird ständig erweitert. Ich würde mich über Themenvorschläge freuen.
Glossar D
D-Griff
Standardgriff für Spaten und Gabeln in den meisten europäischen Ländern.
Deckspelze
Als Deckspelzen bezeichnet man die Spelzen eines Ährchens eines Süßgrases, die jeweils am Grunde einer Einzelblüte sitzen. Den grundsätzlichen Aufbau der Blütenstände von Süßgräsern findet man im Abschnitt Blüten und Blütenstände von Süßgräsern.
Diasporen
Diasporen ist der botanische Sammelbegriff für alle Verbreitungseinheiten wie Samen, Teilfrüchte, Früchte (Nüsse), Sporen, Bulbillen oder sonstige vegetative Brutknospen, die der Verbreitung von Pflanzen dienen.
Dickenwachstum
Das horizontale Wachstum wird bei Pflanzen Dickenwachstum genannt. Es kann ein primäres und ein sekundäres Dickenwachstum unterschieden werden. Das primäre Dickenwachstum geht alleine auf das Wachstum der bereits im jungen Spross vom apikalen Meristem (Bildungsgewebe) gebildeten Zellen zurück, während beim sekundären Dickenwachstum vom Kambium, welches zwischen Phloem und Xylem liegt, nach beiden Seiten zusätzliche Zellen abgegliedert werden, die in die Breite wachsen. Auch das im Phloem entstehende Korkkambium trägt zum sekundären Dickenwachstum bei; besonders auffällig ist dies z. B. bei der Korkeiche.
Diskus
ring- oder scheibenförmige Nektarien an Blütenblättern (z.B. Doldenblütler).
Dolde
Der botanische Begriff Dolde bezeichnet einen Blütenstand, bei dem die Verzweigung der Sprossachse in mehrere Seitenzweige (Blütenstiele), die auf derselben Höhe die Blüte und später die entsprechenden Früchte tragen, am Ende des Sprosses (Sprossspitze) erfolgt.
Doldenblütler
Die Doldenblütler oder Doldengewächse (Apiaceae, früher: Umbelliferae) sind eine Familie der Bedecktsamer (Magnoliophyta). Die Familie hat etwa 434 Gattungen mit etwa 3780 Arten, und ist weltweit in den gemäßigten Zonen vertreten.
Doppeldolde
Als Doppeldolde bezeichnet man in der Botanik einen Blütenstand, bei dem die Sprossachse in mehrere Seitenzweige verzweigt ist, die auf derselben Höhe wiederum kleine Dolden mit den Blüten tragen. Diese Dolden zweiter Ordnung nennt man dann auch "Döldchen".
Dornen
Dornen sind spitze verholzte Umwandlungen von Blättern, Sprossen oder Wurzeln. Durch die Verbindung mit dem tieferliegenden Gewebe, insbesondere Holz, sind Dornen stabiler und fest mit dem Stengel verbunden. (Rosen haben Stacheln, Stachelbeeren haben Dornen).
Dorsiventral
Dorsiventral ist eine monosymmetrische (= zygomorphe) Blüte, die nur eine Symmetrieebene aufweist und dadurch die Blüte in zwei spiegelbildlich gleiche Hälften teilt.
Düngung
Unter Düngung versteht man das Zuführen von Nährstoffen zur Förderung des Pflanzenwachstums. Das kann entweder über den Boden erfolgen oder aber durch das Spritzen einer flüssigen Nährstoffsuspension direkt auf die oberirdischen Pflanzenteile. Diese Art der Düngung wird dann als Blattdüngung bezeichnet. Düngung sollte nur in dem Rahmen erfolgen, wie die Nährstoffe von der Pflanze entzogen werden
Dunkelkeimer
Die Samen keimen besser oder ausschließlich unter Lichtabschluß. Also Samen immer gut mit Sand bedecken, aber höchstens 2 bis 4 mal höher als die Samendicke.