Pflaumenwickler

er Kleinschmetterling befällt mittelspäte und späte Pflaumen-, Zwetschgen- und Mirabellensorten. Die Made bohrt sich in die Früchte, das Bohrloch ist mit einem Gummitropfen verschlossen. Innen ernährt sich die rötliche Made vom Fruchtfleisch. Unreife Pflaumen verfärben sich und fallen ab, halbreife Früchte werden durch die Made und ihren Kot verdorben. Angebohrte und abgefallene Pflaumen regelmäßig einsammeln und vernichten. Vorbeugend ab Mitte Mai bis Mitte August Pflaumenwicklerfallen aufhängen. Die Fallen wirken mit einem bestimmten Pheromon (Sexuallockstoff) und locken die Männchen an. Im Notfall Spritzmittel wie Spruzit oder Bi 58 einsetzen.