Thripse (Blasenfüße)

Thripse sind 1 bis 3 Millimeter kleine Insekten, gelb-braun oder schwarz gefärbt mit schwarz-weißen Flügeln. Sie sehen kleinen Fliegen ähnlich. Die Thrips-Larven sind durchscheinend weiß. Die Vermehrungsfreudigkeit und kurze Entwicklungszeit der Blasenfüße sorgt für mehrere Generationen im Jahr. Die Thripse saugen den Saft aus den Pflanzen. Charakteristisch sind die anfangs punktförmigen hellen, später großflächig silbrig schimmernden Stellen an Blättern und Blüten, die sich bei Thrips-Befall bilden. Später stirbt das ausgesaugte Pflanzengewebe ab. Außer an Gemüse und Blumen (besonders Gladiolen) im Freiland kommen Blasenfüße auch häufig im Gewächshaus und an Zimmerpflanzen vor. Werden die natürlichen Feinde (Spinnen, Marienkäfer) den Thripsen im Freiland nicht Herr, können nützlingsschonende Sprühmittel (z.B. Neudosan) eingesetzt werden. Nur im Notfall Produkte mit Pyrethrum (z.B. Spruzit) verwenden. Auch die selbst gemachte Schmierseifen-Brühe hilft gegen Thripse. Im Gewächshaus und Blumenfenster ist ganz zu Anfang des Schädlingsbefalls der Einsatz von Florfliegen-Larven möglich. Bei Zimmerpflanzen sollte trockene Luft vermieden werden, weil diese die Entwicklung von Blasenfüßen begünstigt. Pflanzen regelmäßig besprühen bzw. im Winter Verdunstungsschalen mit Wasser aufstellen. Als Spritzmittel eignen sich ebenfalls Seifenbrühe und „Neudosan“ oder „Schädlingsfrei Naturen“.